PRAXIS FÜR WOHLBEFINDEN UND LEBENSFREUDE

Herzlich Willkommen auf meiner Website!

Hier finden Sie einen Überblick über mein einzigartiges Angebot unterschiedlicher Methoden, die es mir ermöglichen, sehr individuell auf Sie einzugehen und mit viel Einfühlungsvermögen und Intuition den passenden Weg zu mehr Wohlbefinden und Lebensfreude zu finden.

Mein Bestreben ist es, meine Klienten in ihrer Ganzheit wahrzunehmen und in der Betreuung alle Ebenen mit einzubeziehen. Erst wenn Körper Geist und Seele als Einheit miteinander harmonieren erleben wir gesundesSein!

Bei mir erwarten Sie Hilfestellung und Begleitung bei:

 

Körperliche Beschwerden

  • Verdauungsstörungen
  • Gewichtsprobleme
  • Kopfschmerz/Migräne
  • Allergien/Unverträglichkeiten
  • Hautprobleme
  • Chronische Müdigkeit
Mehr erfahren

Wie kommt es dazu?

Zu wenig Bewegung, falsches Essen, Stress… Das sind die bekannten Ursachen. Meist nicht damit in Zusammenhang gebracht werden seelische Faktoren, die oft unbemerkt den Organismus so belasten, dass er nicht mehr in der Lage ist, den Herausforderungen des Alltags stand zu halten. Das geschieht oft völlig unbewusst und kann sich manchmal erst viele Jahre später bemerkbar machen.

Durch das sorgfältige Testen aller Systeme durch kinesiologische Testverfahren und Biofeedback können alle beeinflussenden Faktoren aufgespürt und ursächliche Zusammenhänge hergestellt werden. Dadurch ist es möglich Lösungsansätze herauszuarbeiten, die nicht nur die Symptome lindert, sondern deren erneute Entstehung langfristig verhindern.

Psychosoziales Gespräch, Ernährungsberatung und ausgleichende, energetisierende Balancen werden in professioneller Umgebung meiner Praxis durchgeführt und dabei „Werkzeuge“ für die Umsetzung zu Hause und im Alltag erarbeitet.

Emotionale Anliegen

  • Stressbewältigung/Burnout
  • Partnerschaftsthemen
  • Berufliche Belastungen
  • Zielfindung
  • Phobien
  • Lernschwierigkeiten
Mehr erfahren

Wir leben unsere Emotionen – oder leben unsere Emotionen uns?

Wir geraten immer wieder in ähnliche Situationen, verhalten uns immer wieder nach denselben Mustern, machen vielleicht sogar immer wieder die gleichen Fehler… Warum ist das so?

Zuständig für das was wir fühlen, sind unsere Hormone und Neurotransmitter (biochemische Botenstoffe, die Impulse von einer Nervenzelle auf andere Zellen übertragen). Diese werden von unseren Gedanken und unseren inneren Überzeugungen sehr stark beeinflusst. Was halte ich von mir selbst? Wie oft am Tag bin ich mit mir unzufrieden? Im Laufe unseres Lebens manifestieren sich bewusste und unbewusste Überzeugungen (wie „ich bin nicht gut genug“), sogenannte Glaubenssätze, die uns dazu bringen Situationen anzuziehen, die uns das auch bestätigen.

Aber auch Umweltfaktoren wie Toxine, Vitaminmangel, zu wenig Sauerstoff etc. beeinflussen die biochemischen Fabriken unserer Zellen. Auch können bestimmte Keime im Darm unser Essverhalten maßgeblich beeinflussen. Sie bringen uns dazu genau das zu Essen, was sie selbst stärkt (z.B. Zucker).

Durch das therapeutische Gespräch einer Lebensberatung und das Aufspüren körperlicher und energetischer Blockaden können ursächliche Zusammenhänge erkannt und mittels Kinesiologie, Mentalfeldtechnik, EFT oder Biofeedback ausbalanciert werden.

Seelisches Ungleichgewicht

  • Lebenskrisen
  • Sinn-Fragen
  • Mangelnder Selbstwert
  • Verhaltensmuster
  • Angstzustände
  • Mobbing
Mehr erfahren

Wo kommen wir her und wo gehen wir hin?

Da Körper Geist und Seele aus meiner Sicht eine Einheit bilden, spielen auch bei seelischen Anliegen die gleichen Faktoren eine Rolle, die auch unseren Körper und unsere Emotionen beeinflussen. Einen besonderen Aspekt für unseren „Seelenfrieden“ stellt der Einfluss unseres Familiensystems dar. Es ist für unseren Werdegang entscheidend, welche Strategien wir als Kind entwickelt haben um in unserem Familienumfeld zu bestehen. Allerdings sind diese Verhaltensweisen im Erwachsenenalter meist nicht mehr dienlich, sondern lassen uns auf der Stelle treten, was als Ausweglosigkeit empfunden werden kann.

Diese Muster wirken meist unbewusst auf uns. Daher ist der wichtigste Lösungsschritt das Erkennen der Zusammenhänge. Erst dann kann man das Alte durch etwas Neues ersetzen und langfristig Freude und Wohlbefinden erleben!

Durch systemisches Arbeiten mit unterschiedlichen Methoden wie Psychokinesiologie und Lebensberatung, sowie energetischen Balancen mittels Biofeedback werden Zusammenhänge klar und können „entkoppelt“ werden, sodass wir frei von den alten Belastungen unsere volle Lebensenergie und Lebensfreude zurückerlangen.

Körperliche Beschwerden

  • Verdauungsstörungen
  • Gewichtsprobleme
  • Kopfschmerz/Migräne
  • Allergien/Unverträglichkeiten
  • Hautprobleme
  • Chronische Müdigkeit

Emotionale Anliegen

  • Stressbewältigung/Burnout
  • Partnerschaftsthemen
  • Berufliche Belastungen
  • Zielfindung
  • Phobien
  • Lernschwierigkeiten

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  • Lebenskrisen
  • Sinn-Fragen
  • Mangelnder Selbstwert
  • Verhaltensmuster
  • Angstzustände
  • Mobbing

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  • Verdauungsstörungen
  • Gewichtsprobleme
  • Kopfschmerz/Migräne
  • Allergien/Unverträglichkeiten
  • Hautprobleme
  • Chronische Müdigkeit
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Wie kommt es dazu?

Zu wenig Bewegung, falsches Essen, Stress… Das sind die bekannten Ursachen. Meist nicht damit in Zusammenhang gebracht werden seelische Faktoren, die oft unbemerkt den Organismus so belasten, dass er nicht mehr in der Lage ist, den Herausforderungen des Alltags stand zu halten. Das geschieht oft völlig unbewusst und kann sich manchmal erst viele Jahre später bemerkbar machen.

Durch das sorgfältige Testen aller Systeme durch kinesiologische Testverfahren und Biofeedback können alle beeinflussenden Faktoren aufgespürt und ursächliche Zusammenhänge hergestellt werden. Dadurch ist es möglich Lösungsansätze herauszuarbeiten, die nicht nur die Symptome lindert, sondern deren erneute Entstehung langfristig verhindern.

Psychosoziales Gespräch, Ernährungsberatung und ausgleichende, energetisierende Balancen werden in professioneller Umgebung meiner Praxis durchgeführt.  Dabei werden auch gemeinsam „Werkzeuge“ für die Umsetzung zu Hause und im Alltag erarbeitet.

Emotionale Anliegen

  • Stressbewältigung/Burnout
  • Partnerschaftsthemen
  • Berufliche Belastungen
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Wir leben unsere Emotionen – oder leben unsere Emotionen uns?

Wir geraten immer wieder in ähnliche Situationen, verhalten uns immer wieder nach denselben Mustern, machen vielleicht sogar immer wieder die gleichen Fehler… Warum ist das so?

Zuständig für das was wir fühlen, sind unsere Hormone und Neurotransmitter (biochemische Botenstoffe, die Impulse von einer Nervenzelle auf andere Zellen übertragen). Diese werden von unseren Gedanken und unseren inneren Überzeugungen sehr stark beeinflusst. Was halte ich von mir selbst? Wie oft am Tag bin ich mit mir unzufrieden? Im Laufe unseres Lebens manifestieren sich bewusste und unbewusste Überzeugungen (wie „ich bin nicht gut genug“), sogenannte Glaubenssätze, die uns dazu bringen Situationen anzuziehen, die uns das auch bestätigen.

Aber auch Umweltfaktoren wie Toxine, Vitaminmangel, zu wenig Sauerstoff etc. beeinflussen die biochemischen Fabriken unserer Zellen. Auch können bestimmte Keime im Darm unser Essverhalten maßgeblich beeinflussen. Sie bringen uns dazu genau das zu Essen, was sie selbst stärkt (z.B. Zucker).

Durch das therapeutische Gespräch einer Lebensberatung und das Aufspüren körperlicher und energetischer Blockaden können ursächliche Zusammenhänge erkannt und mittels Kinesiologie, Mentalfeldtechnik, EFT oder Biofeedback ausbalanciert werden.

Seelisches Ungleichgewicht

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Wo kommen wir her und wo gehen wir hin?

Da Körper, Geist und Seele aus meiner Sicht eine Einheit bilden, spielen auch bei seelischen Anliegen die gleichen Faktoren eine Rolle, die auch unseren Körper und unsere Emotionen beeinflussen. Einen besonderen Aspekt für unseren „Seelenfrieden“ stellt der Einfluss unseres Familiensystems dar. Es ist für unseren Werdegang entscheidend, welche Strategien wir als Kind entwickelt haben um in unserem familiären Umfeld zu bestehen. Allerdings sind diese Verhaltensweisen im Erwachsenenalter meist nicht mehr dienlich, sondern lassen uns auf der Stelle treten, was als Ausweglosigkeit empfunden werden kann. Diese Muster wirken meist unbewusst auf uns. Daher ist der wichtigste Lösungsschritt das Erkennen der Zusammenhänge. Erst dann kann man das Alte durch etwas Neues ersetzen und langfristig Freude und Wohlbefinden erleben! Durch systemisches Arbeiten mit unterschiedlichen Methoden wie Psychokinesiologie und Lebensberatung, sowie energetischen Balancen mittels Biofeedback werden Zusammenhänge klar und können „entkoppelt“ werden, sodass wir frei von den alten Belastungen unsere volle Lebensenergie und Lebensfreude zurückerlangen.

Wie kommt es dazu?

Zu wenig Bewegung, falsches Essen, Stress… Das sind die bekannten Ursachen. Meist nicht damit in Zusammenhang gebracht werden seelische Faktoren, die oft unbemerkt den Organismus so belasten, dass er nicht mehr in der Lage ist, den Herausforderungen des Alltags stand zu halten. Das geschieht oft völlig unbewusst und kann sich manchmal erst viele Jahre später bemerkbar machen.

Durch das sorgfältige Testen aller Systeme durch kinesiologische Testverfahren und Biofeedback können alle beeinflussenden Faktoren aufgespürt und ursächliche Zusammenhänge hergestellt werden. Dadurch ist es möglich Lösungsansätze herauszuarbeiten, die nicht nur die Symptome lindert, sondern deren erneute Entstehung langfristig verhindern.

Psychosoziales Gespräch, Ernährungsberatung und ausgleichende, energetisierende Balancen werden in professioneller Umgebung meiner Praxis durchgeführt und dabei „Werkzeuge“ für die Umsetzung zu Hause und im Alltag erarbeitet.

Wir leben unsere Emotionen – oder leben unsere Emotionen uns?

Wir geraten immer wieder in ähnliche Situationen, verhalten uns immer wieder nach denselben Mustern, machen vielleicht sogar immer wieder die gleichen Fehler… Warum ist das so?

Zuständig für das was wir fühlen, sind unsere Hormone und Neurotransmitter (biochemische Botenstoffe, die Impulse von einer Nervenzelle auf andere Zellen übertragen). Diese werden von unseren Gedanken und unseren inneren Überzeugungen sehr stark beeinflusst. Was halte ich von mir selbst? Wie oft am Tag bin ich mit mir unzufrieden? Im Laufe unseres Lebens manifestieren sich bewusste und unbewusste Überzeugungen (wie „ich bin nicht gut genug“), sogenannte Glaubenssätze, die uns dazu bringen Situationen anzuziehen, die uns das auch bestätigen.

Aber auch Umweltfaktoren wie Toxine, Vitaminmangel, zu wenig Sauerstoff etc. beeinflussen die biochemischen Fabriken unserer Zellen. Auch können bestimmte Keime im Darm unser Essverhalten maßgeblich beeinflussen. Sie bringen uns dazu genau das zu Essen, was sie selbst stärkt (z.B. Zucker).

Durch das therapeutische Gespräch einer Lebensberatung und das Aufspüren körperlicher und energetischer Blockaden können ursächliche Zusammenhänge erkannt und mittels Kinesiologie, Mentalfeldtechnik, EFT oder Biofeedback ausbalanciert werden.

Wo kommen wir her und wo gehen wir hin?

Da Körper Geist und Seele aus meiner Sicht eine Einheit bilden, spielen auch bei seelischen Anliegen die gleichen Faktoren eine Rolle, die auch unseren Körper und unsere Emotionen beeinflussen. Einen besonderen Aspekt für unseren „Seelenfrieden“ stellt der Einfluss unseres Familiensystems dar. Es ist für unseren Werdegang entscheidend, welche Strategien wir als Kind entwickelt haben um in unserem Familienumfeld zu bestehen. Allerdings sind diese Verhaltensweisen im Erwachsenenalter meist nicht mehr dienlich, sondern lassen uns auf der Stelle treten, was als Ausweglosigkeit empfunden werden kann.

Diese Muster wirken meist unbewusst auf uns. Daher ist der wichtigste Lösungsschritt das Erkennen der Zusammenhänge. Erst dann kann man das Alte durch etwas Neues ersetzen und langfristig Freude und Wohlbefinden erleben!

Durch systemisches Arbeiten mit unterschiedlichen Methoden wie Psychokinesiologie und Lebensberatung, sowie energetischen Balancen mittels Biofeedback werden Zusammenhänge klar und können „entkoppelt“ werden, sodass wir frei von den alten Belastungen unsere volle Lebensenergie und Lebensfreude zurückerlangen.

Letzte Beiträge

Das Salz des Lebens

Vor Millionen von Jahren war die Erde – der blaue Planet – völlig mit Wasser, dem Salzwasser der Urmeere bedeckt. Im Laufe der Zeit verdunstete ein Teil davon und es entstand festes Land. Aus dem Meerwasser, einer natürlichen Sole (Wasser/Salz Gemisch) entstand Leben. Das Fruchtwasser indem nach wie vor unser heutiges Leben entsteht und unser Blut sind ebenso Solelösungen.

Die Wissenschaft macht keinen Unterschied zwischen der Wirkung von raffiniertem Kochsalz und Natursalzen. Aus ganzheitlicher Sicht gibt es jedoch große Unterschiede, die sich auch bei den kinesiologischen Testungen im meiner Praxis immer wieder zeigen.

Abgesehen davon, dass Salz einfach viele Speisen erst so richtig schmackhaft macht, ist es auch ein lebensnotwendiger Mineralstoff. Es sorgt u.a. für die Leitfähigkeit der Nervenbahnen, reguliert unseren Flüssigkeits- und Hormonhaushalt und ist an der Muskeltätigkeit beteiligt.

Schon im Altertum war man sich der Bedeutung von Salz bewusst, damals auch als „weiße Gold“ bezeichnet. Es wurden etliche Kriege geführt um sich die Rechte an Salzvorkommen zu sichern. Soldaten ließen sich lieber mit Salz als mit Gold bezahlen – daher kommt übrigens der Begriff „Salaire“. Das hochwertige Steinsalz war früher nur dem Adel zugängig und wurde auch als Königssalz bezeichnet.

Wie so oft, macht die Dosis und die Qualität den Unterschied. Der Tagesbedarf liegt bei 3-6 g. Durch verarbeitete Nahrungsmittel nehmen die Menschen der westlichen Welt an die 19 g zu sich, und zwar vom raffinierten Kochsalz. Das kann bekanntlich den Blutdruck erhöhen, zu Nierenbelastungen führen und Ödeme (Wasseransammlungen) begünstigen. Natursalz ist jedoch in Maßen verwendet, ein wunderbares Heilmittel. Durch seine entzündungshemmende Wirkung kann es vielseitig eingesetzt werden. Nasen oder Mundspülungen fördern Reinigung und Entgiftung. Sole-Inhalationen helfen bei Atemwegserkrankungen u.vm.

Kochsalz versus Natursalz

Unser „Kochsalz“ ist raffiniert, es enthält von den ursprünglich 84 Elementen nur noch zwei, nämlich Natrium und Chlorid (Kochsalz = NaCl). Bei der Raffination wird das Natursalz industriell „gereinigt“ indem es in Wasser gelöst, eingedämpft, raffiniert und gebleicht wird. Anschließend wird es mit künstlichen Zusatzstoffen wie Rieselhilfen u.a. aus Aluminiumsilikaten versehen. Durch den Verlust seiner natürlichen Struktur verliert es seine positiven Eigenschaften und hat somit rein gar nichts mehr mit dem von Mutter Erde gegebenem, lebensnotwendigen Mineralstoff zu tun.

Übrigens landen heute nur ca. 3 Prozent des abgebauten Salzes in der Küche. Der Rest wird für industrielle Zwecke genutzt.

Echtes Natursalz besteht aus 84 Elementen. Seine kristalline Struktur ist in der Lage Sonnenlicht, also pure Energie in Form von Lichtquanten einzubinden und zu speichern. Durch seine Leitfähigkeit gewährleistet es den Transport von Zellflüssigkeit und sorgt für einen ausgewogenen Elektrolythaushalt.

Natürliches Meersalz wird durch Trocknung von Meerwasser gewonnen. Es hat, wenn es naturbelassen ist, meist eine leicht graue Farbe und durch seine Restfeuchte von fünf bis acht Prozent kann es klumpen. Achtung: im Supermarkt angebotenes, billiges Meersalz ist raffiniert und KEIN Natursalz mehr!

Ursalz/Steinsalz entsteht durch eingetrocknete Meere in den Tiefen der Erde und wird in Bergwerken abgebaut. Es ist also ebenfalls ein seinem Ursprung ein Meersalz.

Himalaja-Kristallsalz ist ebenfalls ein Steinsalz mit den gleichen Eigenschaften. Es stammt zum größten Teil aus Pakistan und Polen. Die charakteristische rosa Färbung erhält dieses Salz durch Eisenoxid.

Es lohnt sich also unserer Gesundheit zu liebe zum etwas teureren Natursalz zu greifen! Ich persönlich habe für meine eigene Sole ein paar Salzsteine aus dem Reformhaus in einer hübschen Karaffe mit Wasser. Mit dieser Sole koche ich und da das Salz ja schon aufgelöst ist, kann man es auch gut zum Nachwürzen verwenden. . Ich hab´s noch nie gezählt, aber ich schätze einmal, dass ich mit einem sicher länger als ein halbes Jahr auskomme.

Mit Natursalz lässt sich in der kreativen Küche auch herrlich experimentieren. Als Geschenk oder für den Eigenbedarf – geht schnell und ist günstiger als fertig gekauft. Außerdem weiß man dann, was drinnen ist!

Kräuter-Basis-Salz: 3 Teile frische Kräuter wie Bärlauch, Kresse, Liebstöckel, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Liebstöckel, Thymian, Estragon, Kerbel etc. etwas Zwiebel od. Chalotten. Kräuter fein schneiden und mit dem groben Salz (3 Teile) in der Mühle mahlen. In Schraubgläsen abfüllen und gut andrücken. In den Kühlschrank stellen und regelmäßig rühren. Man kann es auch trockenen lassen

Blaues Salz: 100g grobes Natursalz und eine Hand voll blauer Stiefmütterchenblätter. Die Blätter auszupfen und grob hacken. Das Salz behutsam mit einer Gabel daruntermischen. Im Kühlschrank mehrere Tage ziehen lassen, das Glas regelmäßig schütteln. Anschließend mahlen, trocknen lassen und evtl. nochmal mahlen. Kühl und dunkel lagern.

Wohl bekomm´s!

Frühlingserwachen – was Körper Geist und Seele jetzt brauchen

Jeder kann es schon sehen: durch den milden Winter erwacht die Natur heuer besonders früh. Oder kommt es mir nur so vor? In meinem Garten sind schon die ersten Tulpen zu sehen – und das war schon im Februar so! So sehr das Wetter der vergangenen Monate für Aufregung gesorgt hat, die Grundtendenz ist dann doch noch jedes Jahr die Selbe. Nach dem Winter kommt der Frühling und damit die Zeit der Fruchtbarkeit und des Wachstums. Zu keiner anderen Jahreszeit nehmen wir die Prozesse der Natur so bewusst wahr. Ist doch die Sehnsucht nach Sonne, Wärme und Grün groß – wie kalt und schneereich der Winter auch immer gewesen sein mag!

Aber auch in uns Menschen finden im jahreszeitlichen Rhythmus Veränderungen statt. Für manche von uns auf eine sehr beschwerliche Art und Weise: Pollenallergie und Frühjahrsmüdigkeit!

Dem Thema Allergien werde ich mich noch ausführlich in einem gesonderten Blog (oder mehreren – es ist ja ein sehr breites Thema!) widmen. Die gute Nachricht aber jetzt schon: eine Allergie ist kein lebenslanges Urteil! Es lohnt sich vor allen auch die möglicherweise dahinter steckenden seelischen Konflikte zu beleuchten. Auf der emotionalen Ebene steckt bei Allergien oft das Thema Ablehnung dahinter. „Mein Körper lehnt eine Substanz ab, die ihn normalerweise nicht tangieren sollte.“ Das gilt übrigens auch für Unverträglichkeiten.

Jetzt zum Thema Frühjahrsmüdigkeit! Wissenschaftlich gesehen gibt es noch keine vollständige Erklärung. Ein Grund scheint eine hormonelle Verschiebung zu sein. Da die Tage länger werden verringert sich das Schlafhormon Melatonin und das sogenannte Glückshormon Serotonin steigt an. Wenn das tatsächlich ein Grund sein sollte, liegt es wahrscheinlich daran, dass viele Menschen unter einem latenten Melatonin-Mangel leiden, der dadurch verstärkt spürbar wird. Hauptursache aus meiner Sicht ist der Elektrosmog, dem sich immer mehr Menschen auch freiwillig aussetzen. Handy als Wecker auf Kopfhöhe am Nachtkästchen ist heute Gang und Gebe. Leider ist unsere Zirbeldrüse, die maßgeblich an der Melatonin-Produktion beteiligt ist, sehr sensibel auf hochfrequente Strahlungen. Wahre Wunder erleben besonders jugendliche Klienten, die sich von ihrem „Wecker“ trennen können und danach sofort besser schlafen! Das ansteigende Serotonin kann ich nicht als belastend sehen. Im Gegenteil! Macht es uns doch glücklich, sorgt für bessere Gedächnisleistung, kurbelt die Sexualhormone an und ist an vielen anderen wichtigen Prozessen beteiligt! Grundlage für den Aufbau von Serotonin ist übrigens Tryptophan. Eine der 8 essentiellen Aminosäuren. Essentiel bedeutet lebensnotwendig und kann nicht vom Körper selbst hergestellt werden. Diese Stoffe müssen also über die Ernährung zugeführt werden. Viele Lebensmittel enthalten diesen Baustein. Mit 450 mg/100g sind Cashewkerne und Sojabohnen die Spitzenreiter. Hülsenfrüchte im Allgemeinen wie Linsen und Bohnen enthalten durchschnittlich zwischen 220 und 300 mg/100g. Gute Quellen sind auch Weizenkeime mit ca 300mg, Thunfisch 300mg, Huhn 280mg. Auch das Schweinefleisch enthält 300mg/100g. Ich würde es aber aus anderen Gründen nicht für den täglichen Verzehr empfehlen!

Also weg mit den elektronischen Geräten aus dem Schlafzimmer, WLAN in der Nacht ausschalten, genügend Schlaf, wenn möglich vor Mitternacht, raus an die frische Luft und schon geht die Vitalitäts-Kurve wieder bergauf!

Ein weiterer Grund, den ich aus meiner Praxis nur bestätigen kann, ist die für gewöhnlich ungesündere Nahrungsaufnahme während der Wintermonate. Spätestens in der Weihnachtszeit verfallen wir in den Zuckerrausch, der unsere Blutzucker- und Insulinkurve völlig aus dem Ruder bringt. Die Kombination aus zu viel Zucker, Weißmehl und Alkohol, wenig Bewegung und kaum frische Luft bringen unsere Entgiftungsorgane an ihre Grenzen. Ganz besonders die Leber ist dabei gefordert! „Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin entspricht die Leber der Frühlingsenergie. Sie repräsentiert das Holzelement, das Lebensalter der Kindheit, die Farbe Grün sowie die Themen Wachstum, Expansion, Entfaltung und Bewegung. Auf der emotionalen Ebene finden wir zugeordnete Gefühle wie Zorn, Wut und Ärger. Wer kennt nicht den Spruch „mir ist etwas über die Leber gelaufen.“?

Was können wir also tun? Detox, Fasten, Reinigen! Ist jetzt nicht die große Neuigkeit. Hunderte Wunderkuren finden sich im Internet, jedes Jahr entstehen neue Fastenhotels und man hat schon ein schlechtes Gewissen, wenn man nicht wenigstens irgendeines der „Superfoods“ zu sich nimmt (auch über dieses Thema gibt es einen eigenen Blog).

To keep it simpel: die Leber liebt Bitterstoffe! Frühlingskräuter wie Bärlauch und Brennessel und ganz besonders Löwenzahn sind eine wunderbare Unterstützung. Mariendistel und Artischocken gelten als klassische Lebermittel aus der Naturheilkunde. Wenn wir also beginnen, das was jetzt so um uns herum wächst in den Salat oder die Suppe zu mengen, den Zucker und Weißmehlprodukte reduzieren (natürlich wäre ganz Weglassen eine Zeit lang noch besser) und mehr Bewegung an der frischen Luft machen, ist schon viel Getan! Unterstützende Maßnahmen wie Basenbäder, Körperbürsten und der gute alte Leberwickel geben dem Entgiftungsprozess nochmal einen Schubs in die richtige Richtung.

Leichtes, frisches Essen, Bitterstoffe aus Frühlingskräutern, in die Natur gehen, das Leben genießen…

All das tut nicht nur der Leber gut und lässt die Energien wieder fließen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Genuss und einen schwungvollen Start in den so heiß ersehnten Frühling.

Versöhnung mit dem Schweinehund

Warum fällt es uns leichter im Frühjahr abzunehmen, unser Heim gründlich zu putzen, und mehr Sport zu betreiben? Warum nehmen wir uns gerade zu dieser Jahreszeit so viele neue Vorsätze zu Herzen, obwohl wir insgeheim wissen, dass wir es – wie schon die Jahre davor – eh wieder nicht schaffen werden? Dennoch ist kurzfristig die Motivation so groß, dass wir glauben, diesmal unser Ziel zu erreichen. Spätestens zu Sommerbeginn, wenn die Bikinifigur doch nicht so gelungen ist und wir immer noch über unseren alten Kram stolpern oder mit unserem Verhalten wieder nicht zufrieden sind, haben wir wieder unsere Bestätigung: „ich hab´s ja probiert, aber ich schaff das halt nicht“ Glaubensätze, wie „ich bin zu dumm“, „ich kann xxx nicht“ sind tief verankerte Überzeugungen, die uns immer wieder dazu bringen uns selbst die Bestätigung genau dafür zu erfahren.

Starke Impulse von außen können kurzfristig diese inneren Überzeugungen übertönen, sozusagen soweit in den Hintergrund drängen, dass wir uns stark genug fühlen, diese inneren Stimmen des Zweifels zu übergehen. Zu Jahresbeginn ist dieser Impuls besonders intensiv, da zu dieser Zeit mehrere motivierende Faktoren zusammen spielen. Erstens hat ein Beginn immer eine besondere Dynamik, zweitens werden die Tage länger, drittens sind die für viele anstrengenden Feiertage endlich vorüber und das Wichtigste: es betrifft uns alle. Daher entsteht es eine Art Gruppeneffekt, der die positive Energie enorm stärkt.

Was können wir also tun, um uns nicht von dieser trügerischen Dynamik unreflektiert mitreißen zu lassen um am Ende nur wieder von uns enttäuscht zu sein?

Erstens sollten wir, bevor wir uns in neue Abenteuer stürzen, mit unserem treuen inneren Schweinehund Frieden schließen. Schließlich begleitet er uns schon viele Jahre und hat uns in vielen Situationen beschützt. Auch wenn uns das meistens nicht bewusst war, oder ist. Er ist ein Teil von uns, der es, wie jeder Beschützer, immer nur gut mit uns gemeint hat. Oder anders gesagt: wir fangen endlich an uns so anzunehmen wie wir sind! Erst dann ist es uns möglich herauszufinden, was wirklich unser innerstes Bedürfnis ist. Vielleicht erkennen wir, dass es uns gar nicht wichtig ist, ob der Wäschekasten pikobello in Reih und Glied aufgeräumt ist, wir uns nur damit stressen „weil sich das so gehört“ und es uns viel mehr bedeuten würde ein gutes Buch zu lesen? Vielleicht erkennen wir, das Schüchtern-Sein durchaus auch seine Vorteile hat? Vielleicht fällt es uns dann endlich auf, dass die Gelüste auf Süßes eigentlich der Hunger nach ganz etwas anderem sind?

Ehrlich sein zu sich selbst kann oft hart sein. Liebevoll mit sich umzugehen umso mehr! Ich halte nicht viel von positiven Affirmationen, die uns unser Unterbewusstsein nicht glaubt. Sich nackt vor dem Spiegel zu stellen und „ich bin schlank“ zu sagen, lässt unseren Schweinehund aufjaulen. Aber ich kann mich anschauen und sagen: „ich hab mich lieb, genauso wie ich gerade bin“. Denn es hat einen tieferen Sinn, warum es so weit gekommen ist, auch wenn wir ihn meist nicht verstehen. Die gute Nachricht: wir müssen nicht alles verstehen um es annehmen und loslassen zu können. Diese Erkenntnis hat mein Leben grundlegend verändert! Glauben Sie mir: es ist ein richtig gutes Gefühl nicht mehr alles erklärt haben zu müssen. Ein sehr langer Begleiter war das Motto „erst wenn ich es voll und ganz verstehe, kann ich damit umgehen“ Ich kann Ihnen sagen: genau das Gegenteil ist der Fall und es ist herrlich erleichternd!

Das Salz des Lebens

Vor Millionen von Jahren war die Erde – der blaue Planet – völlig mit Wasser, dem Salzwasser der Urmeere bedeckt. Im Laufe der Zeit verdunstete ein Teil davon und es entstand festes Land. Aus dem Meerwasser, einer natürlichen Sole (Wasser/Salz Gemisch) entstand Leben. Das Fruchtwasser indem nach wie vor unser heutiges Leben entsteht und unser Blut sind ebenso Solelösungen.

Die Wissenschaft macht keinen Unterschied zwischen der Wirkung von raffiniertem Kochsalz und Natursalzen. Aus ganzheitlicher Sicht gibt es jedoch große Unterschiede, die sich auch bei den kinesiologischen Testungen im meiner Praxis immer wieder zeigen.

Abgesehen davon, dass Salz einfach viele Speisen erst so richtig schmackhaft macht, ist es auch ein lebensnotwendiger Mineralstoff. Es sorgt u.a. für die Leitfähigkeit der Nervenbahnen, reguliert unseren Flüssigkeits- und Hormonhaushalt und ist an der Muskeltätigkeit beteiligt.

Schon im Altertum war man sich der Bedeutung von Salz bewusst, damals auch als „weiße Gold“ bezeichnet. Es wurden etliche Kriege geführt um sich die Rechte an Salzvorkommen zu sichern. Soldaten ließen sich lieber mit Salz als mit Gold bezahlen – daher kommt übrigens der Begriff „Salaire“. Das hochwertige Steinsalz war früher nur dem Adel zugängig und wurde auch als Königssalz bezeichnet.

Wie so oft, macht die Dosis und die Qualität den Unterschied. Der Tagesbedarf liegt bei 3-6 g. Durch verarbeitete Nahrungsmittel nehmen die Menschen der westlichen Welt an die 19 g zu sich, und zwar vom raffinierten Kochsalz. Das kann bekanntlich den Blutdruck erhöhen, zu Nierenbelastungen führen und Ödeme (Wasseransammlungen) begünstigen. Natursalz ist jedoch in Maßen verwendet, ein wunderbares Heilmittel. Durch seine entzündungshemmende Wirkung kann es vielseitig eingesetzt werden. Nasen oder Mundspülungen fördern Reinigung und Entgiftung. Sole-Inhalationen helfen bei Atemwegserkrankungen u.vm.

Kochsalz versus Natursalz

Unser „Kochsalz“ ist raffiniert, es enthält von den ursprünglich 84 Elementen nur noch zwei, nämlich Natrium und Chlorid (Kochsalz = NaCl). Bei der Raffination wird das Natursalz industriell „gereinigt“ indem es in Wasser gelöst, eingedämpft, raffiniert und gebleicht wird. Anschließend wird es mit künstlichen Zusatzstoffen wie Rieselhilfen u.a. aus Aluminiumsilikaten versehen. Durch den Verlust seiner natürlichen Struktur verliert es seine positiven Eigenschaften und hat somit rein gar nichts mehr mit dem von Mutter Erde gegebenem, lebensnotwendigen Mineralstoff zu tun.

Übrigens landen heute nur ca. 3 Prozent des abgebauten Salzes in der Küche. Der Rest wird für industrielle Zwecke genutzt.

Echtes Natursalz besteht aus 84 Elementen. Seine kristalline Struktur ist in der Lage Sonnenlicht, also pure Energie in Form von Lichtquanten einzubinden und zu speichern. Durch seine Leitfähigkeit gewährleistet es den Transport von Zellflüssigkeit und sorgt für einen ausgewogenen Elektrolythaushalt.

Natürliches Meersalz wird durch Trocknung von Meerwasser gewonnen. Es hat, wenn es naturbelassen ist, meist eine leicht graue Farbe und durch seine Restfeuchte von fünf bis acht Prozent kann es klumpen. Achtung: im Supermarkt angebotenes, billiges Meersalz ist raffiniert und KEIN Natursalz mehr!

Ursalz/Steinsalz entsteht durch eingetrocknete Meere in den Tiefen der Erde und wird in Bergwerken abgebaut. Es ist also ebenfalls ein seinem Ursprung ein Meersalz.

Himalaja-Kristallsalz ist ebenfalls ein Steinsalz mit den gleichen Eigenschaften. Es stammt zum größten Teil aus Pakistan und Polen. Die charakteristische rosa Färbung erhält dieses Salz durch Eisenoxid.

Es lohnt sich also unserer Gesundheit zu liebe zum etwas teureren Natursalz zu greifen! Ich persönlich habe für meine eigene Sole ein paar Salzsteine aus dem Reformhaus in einer hübschen Karaffe mit Wasser. Mit dieser Sole koche ich und da das Salz ja schon aufgelöst ist, kann man es auch gut zum Nachwürzen verwenden. . Ich hab´s noch nie gezählt, aber ich schätze einmal, dass ich mit einem sicher länger als ein halbes Jahr auskomme.

Mit Natursalz lässt sich in der kreativen Küche auch herrlich experimentieren. Als Geschenk oder für den Eigenbedarf – geht schnell und ist günstiger als fertig gekauft. Außerdem weiß man dann, was drinnen ist!

Kräuter-Basis-Salz: 3 Teile frische Kräuter wie Bärlauch, Kresse, Liebstöckel, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Liebstöckel, Thymian, Estragon, Kerbel etc. etwas Zwiebel od. Chalotten. Kräuter fein schneiden und mit dem groben Salz (3 Teile) in der Mühle mahlen. In Schraubgläsen abfüllen und gut andrücken. In den Kühlschrank stellen und regelmäßig rühren. Man kann es auch trockenen lassen

Blaues Salz: 100g grobes Natursalz und eine Hand voll blauer Stiefmütterchenblätter. Die Blätter auszupfen und grob hacken. Das Salz behutsam mit einer Gabel daruntermischen. Im Kühlschrank mehrere Tage ziehen lassen, das Glas regelmäßig schütteln. Anschließend mahlen, trocknen lassen und evtl. nochmal mahlen. Kühl und dunkel lagern.

Wohl bekomm´s!

Frühlingserwachen – was Körper Geist und Seele jetzt brauchen

Jeder kann es schon sehen: durch den milden Winter erwacht die Natur heuer besonders früh. Oder kommt es mir nur so vor? In meinem Garten sind schon die ersten Tulpen zu sehen – und das war schon im Februar so! So sehr das Wetter der vergangenen Monate für Aufregung gesorgt hat, die Grundtendenz ist dann doch noch jedes Jahr die Selbe. Nach dem Winter kommt der Frühling und damit die Zeit der Fruchtbarkeit und des Wachstums. Zu keiner anderen Jahreszeit nehmen wir die Prozesse der Natur so bewusst wahr. Ist doch die Sehnsucht nach Sonne, Wärme und Grün groß – wie kalt und schneereich der Winter auch immer gewesen sein mag!

Aber auch in uns Menschen finden im jahreszeitlichen Rhythmus Veränderungen statt. Für manche von uns auf eine sehr beschwerliche Art und Weise: Pollenallergie und Frühjahrsmüdigkeit!

Dem Thema Allergien werde ich mich noch ausführlich in einem gesonderten Blog (oder mehreren – es ist ja ein sehr breites Thema!) widmen. Die gute Nachricht aber jetzt schon: eine Allergie ist kein lebenslanges Urteil! Es lohnt sich vor allen auch die möglicherweise dahinter steckenden seelischen Konflikte zu beleuchten. Auf der emotionalen Ebene steckt bei Allergien oft das Thema Ablehnung dahinter. „Mein Körper lehnt eine Substanz ab, die ihn normalerweise nicht tangieren sollte.“ Das gilt übrigens auch für Unverträglichkeiten.

Jetzt zum Thema Frühjahrsmüdigkeit! Wissenschaftlich gesehen gibt es noch keine vollständige Erklärung. Ein Grund scheint eine hormonelle Verschiebung zu sein. Da die Tage länger werden verringert sich das Schlafhormon Melatonin und das sogenannte Glückshormon Serotonin steigt an. Wenn das tatsächlich ein Grund sein sollte, liegt es wahrscheinlich daran, dass viele Menschen unter einem latenten Melatonin-Mangel leiden, der dadurch verstärkt spürbar wird. Hauptursache aus meiner Sicht ist der Elektrosmog, dem sich immer mehr Menschen auch freiwillig aussetzen. Handy als Wecker auf Kopfhöhe am Nachtkästchen ist heute Gang und Gebe. Leider ist unsere Zirbeldrüse, die maßgeblich an der Melatonin-Produktion beteiligt ist, sehr sensibel auf hochfrequente Strahlungen. Wahre Wunder erleben besonders jugendliche Klienten, die sich von ihrem „Wecker“ trennen können und danach sofort besser schlafen! Das ansteigende Serotonin kann ich nicht als belastend sehen. Im Gegenteil! Macht es uns doch glücklich, sorgt für bessere Gedächnisleistung, kurbelt die Sexualhormone an und ist an vielen anderen wichtigen Prozessen beteiligt! Grundlage für den Aufbau von Serotonin ist übrigens Tryptophan. Eine der 8 essentiellen Aminosäuren. Essentiel bedeutet lebensnotwendig und kann nicht vom Körper selbst hergestellt werden. Diese Stoffe müssen also über die Ernährung zugeführt werden. Viele Lebensmittel enthalten diesen Baustein. Mit 450 mg/100g sind Cashewkerne und Sojabohnen die Spitzenreiter. Hülsenfrüchte im Allgemeinen wie Linsen und Bohnen enthalten durchschnittlich zwischen 220 und 300 mg/100g. Gute Quellen sind auch Weizenkeime mit ca 300mg, Thunfisch 300mg, Huhn 280mg. Auch das Schweinefleisch enthält 300mg/100g. Ich würde es aber aus anderen Gründen nicht für den täglichen Verzehr empfehlen!

Also weg mit den elektronischen Geräten aus dem Schlafzimmer, WLAN in der Nacht ausschalten, genügend Schlaf, wenn möglich vor Mitternacht, raus an die frische Luft und schon geht die Vitalitäts-Kurve wieder bergauf!

Ein weiterer Grund, den ich aus meiner Praxis nur bestätigen kann, ist die für gewöhnlich ungesündere Nahrungsaufnahme während der Wintermonate. Spätestens in der Weihnachtszeit verfallen wir in den Zuckerrausch, der unsere Blutzucker- und Insulinkurve völlig aus dem Ruder bringt. Die Kombination aus zu viel Zucker, Weißmehl und Alkohol, wenig Bewegung und kaum frische Luft bringen unsere Entgiftungsorgane an ihre Grenzen. Ganz besonders die Leber ist dabei gefordert! „Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin entspricht die Leber der Frühlingsenergie. Sie repräsentiert das Holzelement, das Lebensalter der Kindheit, die Farbe Grün sowie die Themen Wachstum, Expansion, Entfaltung und Bewegung. Auf der emotionalen Ebene finden wir zugeordnete Gefühle wie Zorn, Wut und Ärger. Wer kennt nicht den Spruch „mir ist etwas über die Leber gelaufen.“?

Was können wir also tun? Detox, Fasten, Reinigen! Ist jetzt nicht die große Neuigkeit. Hunderte Wunderkuren finden sich im Internet, jedes Jahr entstehen neue Fastenhotels und man hat schon ein schlechtes Gewissen, wenn man nicht wenigstens irgendeines der „Superfoods“ zu sich nimmt (auch über dieses Thema gibt es einen eigenen Blog).

To keep it simpel: die Leber liebt Bitterstoffe! Frühlingskräuter wie Bärlauch und Brennessel und ganz besonders Löwenzahn sind eine wunderbare Unterstützung. Mariendistel und Artischocken gelten als klassische Lebermittel aus der Naturheilkunde. Wenn wir also beginnen, das was jetzt so um uns herum wächst in den Salat oder die Suppe zu mengen, den Zucker und Weißmehlprodukte reduzieren (natürlich wäre ganz Weglassen eine Zeit lang noch besser) und mehr Bewegung an der frischen Luft machen, ist schon viel Getan! Unterstützende Maßnahmen wie Basenbäder, Körperbürsten und der gute alte Leberwickel geben dem Entgiftungsprozess nochmal einen Schubs in die richtige Richtung.

Leichtes, frisches Essen, Bitterstoffe aus Frühlingskräutern, in die Natur gehen, das Leben genießen…

All das tut nicht nur der Leber gut und lässt die Energien wieder fließen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Genuss und einen schwungvollen Start in den so heiß ersehnten Frühling.